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Nach einem Tag im Bett mit leichtem Fieber bin ich wieder fit und sitze in der Arbeit.
Ähem, so ganz stimmt das ja nicht! ;-). Nja, die vier Mädels am Samstag (drei davon waren 15), und dann okay, die anderen drei Mädels mit denen ich am Sonntag im Garage getanzt hab. Der Höhepunkt (oder Tiefpunkt, je nach Betrachtungsweise) kam dann Montag abend. Kaum zur Tür hinein steht schon Sherley vor mir und muss mir erzählen dass da wohl jemand in mich verliebt sei. Hihi, nicht mal luft holen konnte ich. Ja ja, für “Rose” bin ich Mr. Peaceful :). Soviel Aufmerksamkeit hätt ich auch gerne mal wenn ich wieder in Deutschland bin.
Gestern, am 14. September 2006, hatte ich endlich etwas zu tun! Die Mission lautete: Fahre nach Hrazdan (40km von Yerevan entfernt), treffe dort Kontaktperson Marat, überbringe David eines der zwei Radio-Modems und installiere zusammen mit Marat das andere Modem auf dem Tower von Hrazdan während zur selben Zeit David in der Nähe von Sevan das selbe tut.
Zum Glück wurde ich mit einem Taxi direkt nach Hrazdan gebracht. Also war das schonmal kein Problem. Mit dem Taxi-Fahrer konnte ich mich nicht unterhalten, weil er kein Englisch sprach. Aber ich kannte ihn ja schon von einer anderen Mission (“Fiber-Optics”). Auf armenisch konnte ich ihn nur nach seinem Namen fragen, sowie wann wir ungefähr in Hrazdan ankommen würden, da Marat, meine Kontaktperson in Hrazdan, von 10:30 an auf mich warten würde. Gegen 11:00 Uhr waren wir in Hrazdan, dem Taxi-Fahrer sei Dank. Denn er fährt wie ein Henker :). Und anschnallen in Armenien ist Tabu, da wirst du höchstens von der Polizei angehalten, und generell hatte ich nicht das Gefühl, dass die Gurte überhaupt funktionsfähig sind.
Bei Marat im Büro gabs erst mal einen Kaffee. Ich dachte eigentlich ich würde David schon hier im Büro treffen, und Marat wusste auch gar nix von David, also haben wir erstmal mit Hilfe eines Übersetzungsprogrammes versucht die Lage zu klären. Schliesslich sind wir dann losgefahren. Ob wir David am Radio-Turm treffen würden, war mir nicht ganz klar. Razmik, der Chef von Telnet sowie Onkel von Marat, brachte uns zum Turm.

Dann haben wir mit David telefoniert. Und irgendwie gab es wohl mit seinem Auto (VW) Probleme. Also hatten wir noch genug Zeit um in die Stadt zu fahren und etwas zum Essen einzukaufen. Zurück am Tower wartete David auch schon auf uns. Zusammen mit dem Turm-Techniker, David, Marat, Razmik und noch einer weiteren Person haben wir dann erst mal ne Flasche Vodka getrunken (die erste wohlgemerkt :). Und dazu lecker Lawasch (“Pfannkuchen-Brot”) mit Käse, Wurst, Gurke und Tomate gegessen. Nach dem Vodka war Marat bereit hoch hinauf auf den Radio-Turm zu klettern. Ich bin auch die Leiter hinauf, aber kurz bevor ich das Ende (3/4) der ersten Leiter (oben im Bild) erreicht hatte, bin ich lieber wieder umgekehrt. Starker Wind, Vodka, schwerer Rucksack und vorallem meine Höhenangst waren der Grund. Schade, ich wäre sogern zumindest zur ersten Platform gelangt. Aber kein Problem, Marat hatte nach wenigen Minuten das Modem angeschlossen. Dann dauerte es vielleicht noch ne Stunde bis alles fertig war. Rumtelefoniere mit David und dem Headquarter von Arminco. Die Tests waren erfolgreich, d.h. der Ping von Yerevan nach Sevan über die 12km Funkstrecke zwischen Hrazdan und Sevan verlief erfolgreich, aber ein Ping (sowie telnet) auf die beiden Modems war nicht möglich. Das machte mir Sorgen, zumal ich Probleme hatte alles zu verstehen. Zum Glück sprach Razmik ein bisschen Englisch. Also sind wir zurück ins Büro gefahren. Nach ner Stunde sind wir dann zusammen mit Marat’s Brüdern aufs Land gefahren und haben dort Razmik’s 57. Geburtstag gefeiert.

Da kam dann die zweite Flasche Vodka ins Spiel. Und dazu gab es wieder Lawasch, Kebab (“Fleischbällchen” am Spiess) und Käse. Und eine Melone, die ich halbieren durfte. Lecker lecker! Aber ich war sooo voll! Ich konnte kaum noch laufen. Razmik hat mir dann noch angeboten ein Praktikum bei ihm in der Firma zu machen. Würde ich gerne wenn ich darf. Die Leute sind soo nett! Mit dem Taxi bin ich dann wieder zurück nach Yerevan gefahren worden. Die Mission war ein voller Erfolg!
Hier noch einige schöne Bilder vom Berg Ararat.
Am Samstag (9.9) sind wir mit dem Minibus nach Geghard gefahren. Im Bus haben wir Erik kennengelernt, der nun schon seit 2 Jahren um die Welt reist. Mit ihm sind wir von Geghard nach Garni gelaufen (ca. 10 km). Zusammen mit Thomas bin ich dann noch in den “Canyon” hinabgestiegen und wieder hinauf, die anderen wollten sich lieber einen Film im Kino anschauen. Abends waren wir dann noch alle zusammen lecker essen.
Sonntag war Gyumri an der Reihe. In Gyumri gibt es eigentlich nicht viel zu sehen, dachten wir. Es ist die zweit grösste Stadt Armeniens, und ist mit dem Minibus 2 Stunden entfernt. 1988 wurde sie fast komplett zerstört und 35.000 Menschen starben. Selbst 18 Jahre danach wohnen viele Menschen noch in “Containern”. Die Arbeitslosigkeit ist bei 70%. Die Stadt wirkt sehr ruhig. Die Strassen sind breit. Sehr viele Bäume. Grün. Ich glaube heute zählt die Stadt 100.000 Einwohner, also im Vergleich zu Yerevan mit seinen 1.5 Millionen Einwohnern eine “Klein-Stadt”. Auch kann man sich gar nicht richtig vorstellen, dass man sich in 1800m Höhe befindet.
Kaum in Gyumri angekommen, wurde Nils auch schon von einem Fremden angesprochen. Und dieser Fremde (Ara) konnte Deutsch! Nach einigen Minuten wollte er uns sein “Haus” zeigen. Also sind wir mitgekommen. Ein Wohncontainer, der jedoch nicht mehr als solcher zu erkennen war. Eigentlich sah alles ganz nett aus. Bei ihm (bzw. bei seinen Eltern) im Wohnzimmer wurden wir erst mal mit Weintrauben und Keksen versorgt, bis er uns dann mit auf eine Stadtrundfahrt genommen hat. Dann haben wir den Entschluss gefasst (wir wollten ihn erst zum Essen einladen), dass wir bei ihm etwas kochen. Also haben wir auf dem Markt alles mögliche eingekauft. Fotini und Thomas haben einen Zaziki gemacht, ich einen griechischen Salat und Ara hat das Schaschlik vorbereitet und gegrillt. Nils hat alles photographiert :). Dann haben wir alle zusammen (mit Ara’s Eltern) gegessen. Dazu gab es Vodka (was sonst) oder Wein. Uiii, war der Vodka stark :). Aber das Essen war wirklich hervorragend, nur eben zu viel. Da wir ja am Montag alle zur Arbeit mussten, wollte wir den letzten Bus nach Yerevan nehmen (um sieben). Also sind wir dann bald auch los. Aber als der Bus kam, hat sich eine ganze Horde Menschen auf ihn gestürzt, sodass von uns nur Fotini einen Platz (auf dem Schoss eines Armeniers) bekommen hat. Ara hatte uns vorher schon angeboten bei ihm zu übernachten, also haben wir dass dann auch gemacht. Hihi, Nils und Thomas in einem Bett, das sah lustig aus. Ich dagegen hatte mein eigenes, dafür relativ kurzes. Abends gabs noch paar Süssigkeiten. Leckere eingelegte Walnüsse, sowie Kirschen. Und das Brot seiner Mutter… ein besseres habe ich noch nie gegessen.
Ara hat uns auch Bilder von sich gezeigt. Als er als Soldat in Berlin-Bernau war, oder später als Asylbewerber in München. Spät abends sind wir dann nochmal losgezogen und haben einen kleinen Vergnügungspark gefunden, in dem wir Schiffsschaukel und Karussel gefahren sind. Mit Thomas fahr ich nie wieder Schiffsschaukel grins. Ich wär fast gestorben :). Um sechs Uhr mussten wir morgends dann auch schon wieder aufstehen weil um sieben bzw. halb acht der erste Bus nach Yerevan fuhr.

Am Sonntag waren wir mit Apres (ob der so geschrieben wird?) in der Nähe von Ijevan wandern. Mit dabei waren vielleicht weitere 30 Leute. Der “Aufstieg” dauerte ca. 2,5 Stunden. Herrliche Landschaft. Aber es war richtig unangenehm schwül. Einen Sonnenbrand hab ich zum Glück nicht bekommen. Während der Wanderung haben wir auch Chris (2. von rechts) kennengelernt, ein Kanadier mit halbarmenischer Abstammung. Mit ihm waren wir gestern (Montag) noch was trinken und anschliessend in einem Strip-Club :). He’s a really nice guy.

Oben auf dem Berg befindet sich eine Kirche. Hier haben wir uns eine Weile aufgehalten, gegessen, mit Wasser nassgespritzt usw. Runter gings dann viel schneller. Im Ort wurde ich dann noch von einer Horde Jungs belagert. Ich find das immer so witzig :). Anschliessend sind wir “baden” gegangen. Leider hatten wir keine Badesachen dabei. Deshalb bin ich nur mit den Füssen hinein.

Auf dem Heimweg sind wir an einem Unfall vorbeigekommen. Es sah aus wie auf einem Volksfest. Hunderte von Autos hatten am Rand der Autobahn geparkt und schauten zu. Später ist uns dann auch noch das Benzin ausgegangen. Hihi! Und fast hätte ich vergessen von dem hübschen Mädchen zu erzählen grins. Irgendwie sah sie aus wie eine Inderin. Naja, mehr gibt es dazu jetzt auch nicht zu erzählen, weil ich ja nicht mit ihr gesprochen hab :)

Letzten Samstag haben wir eine Tagestour nach Khor Virap, Noravank und Jermuk gemacht. Mit dabei waren Ares, Nils, Thomas, Alex, Fotini + Mutter, Mara + Mutter, Rose und Claudia. Der Minibus war also sehr voll :). Von Khor Virap aus hat man die beste Sicht auf den Berg Ararat. Nur wenige Meter weiter verläuft die türkische Grenze. Am schönsten fand ich Noravank. Es liegt fernab jeglicher Zivilisation weit in den Bergen. Gegen Nachmittag erreichten wir schliesslich Jermuk, bekannt für sein mineralienhaltiges Wasser, das man dort auch direkt aus Hähnen trinken kann. Es soll wie eine Droge wirken wenn man zu viel davon trinkt. Da es nicht besonders gut schmeckt und zudem bis zu 53°C warm ist, ist diese Gefahr jedoch eher niedrig. In Jermuk sind wir durch den Park des Sanatoriums gelaufen und haben im Wald einen Kaffee getrunken. Anschliessend sind wir zum Wasserfall. Dort haben wir dann ein Picknick gemacht. Armenier sind nämlich Weltmeister im Picknicken! Auf dem langen Weg nach Hause haben wir einmal Halt gemacht und sehr leckeren süssen Wein gekauft, abgefüllt in Cola-Flaschen. In Armenien gibt es häufig direkt neben der “Autobahn” Stände wo man dies und jenes einkaufen kann. Gegen elf Uhr abends waren wir schliesslich zurück.

Juhu, jetzt hab ich Wochenende. Der heutige Tag war auch wieder sehr interessant. Wir sind zum Computer-Labor der Französischen Schule von Armenien gefahren (dort ist auch die Vertretung der Europäische Handelskammer) und haben zwei Glasfasern “zusammengeschweisst”. Jetzt weiss ich wie das geht, zumindest ungefähr. Das ganze hat mehrere Stunden gedauert, weil wir auch sehr lange auf jemanden warten mussten. Danach bin ich wieder von jemanden zum Essen eingeladen worden.
Heute abend gibts dann wohl einen DVD Abend bei Claudia. Und morgen ne bestimmt tolle Tour.
Bald ist meine erste Woche um. Jetzt fängt es richtig an Spass zu machen! Gestern abend waren wir bei Fotini und ihrer Mutter zu einem griechisch-armenischen Essen eingeladen mit anschliessendem Filmabend. Das Essen war reichlich und spitzenmässig! Zum Trinken gab es armenischen Wein und Uso (im Plastikbecher :) sowie natürlich alkoholfreie Getränke. Gegen halb zwei sind wir dann für 800 Dram (das sind ca. 1,50 EUR) mit dem Taxi nachhause gefahren. Dabei dauerte die Fahrt bestimmt 10 Minuten. Alles hier ist eben sehr günstig, aber wenn man nicht aufpasst, dann zahlt man mehr.
Von unserem Appartment zu meiner Arbeit brauche ich morgends ca. 20 Minuten. Die Metro kostet 50 Dram (10 Cent). Dafür kann man so weit fahren wie man will, hin und her, solange man die Metro eben nicht verlässt. Heute morgen bin ich an der falschen Station ausgestiegen (die Durchsagen versteht man nicht, und die Metro-Stationen sehen alle gleich aus), also hab ich nochmal 50 Dram zahlen müssen :). Zum Frühstück hab ich mir so ein leckeres süsses Stückchen besorgt. Ebenfalls für 50 Dram.
Über den Dächern von Yerevan
Heut morgen in der Arbeit hab ich mich erst mal rumgeschlagen mit ner Visual Studio Installation. Dann meinte mein Chef ob ich nicht irgendeine “Ausbildung” machen will (halt so ein Zertifikat :). Und dann musste ich alles stehen und liegen lassen und bin zusammen mit Thomas und Karen (hmm, weiss net ob er so geschrieben wird) zu einem Kunden gefahren. Mit dabei eine Halterung für eine Antenne. Also sind wir aufs Dach eines Hochhauses gestiegen. Der Dachstuhl sah aus als ob ne Bombe eingeschlagen hätte. Lauter zertrümmerte Ziegelsteine. In Deutschland hätte man einen Helm tragen müssen. Dann sind wir auf den Giebel gestiegen. Die Ziegelsteine sahen auch nicht gerade sonderlich vertrauenserweckend aus. Zudem waren überall irgendwelche Kabel gespannt. Dann haben wir eine alte Antenne, dessen Stange abgeknickt war, durch eine neue ersetzt. Es war sauheiß in der prallen Sonne. Heute war nämlich angeblich der heißeste Tag mit bis zu 39°C (ein Glück sitz ich sonst immer im kühlen Serverraum). Danach kam der Kunde (ein IT-Mensch der bei NBC arbeitet) und stand noch mit rum auf dem Dach. Als wir fertig waren sind wir runtergeklettert und haben noch von ihm Verpflegung bekommen. Das war echt so geil. Schade dass ich meinen Photoapparat nicht dabei hatte.
Kaum zurück sind wir (Thomas, Robert, Karen und ich) auch gleich wieder zum Essen. Mensch, ich werd immer eingeladen, dabei will ich das gar nicht :). Ein Bier hab ich heut net getrunken. Will ja noch was arbeiten. Dabei ist ja fast schon Feierabend.
Ares veranstaltet mit uns am Samstag einen kleinen Ausflug nach Khor Virap Noravank und Jermuk. Wird bestimmt toll werden!
Die erste Nacht in der neuen Wohnung. Natürlich hab ein ein Zimmer direkt zur Strasse hin. Sehr laut! Trozdem vergleichsweise gut geschlafen. Gestern abend sind Nils, Thomas und ich noch an einem nahe gelegenen See vorbei hinauf auf einen Berg gelaufen, von dem man aus einen wunderschönen Ausblick auf das nächtliche Yerevan geniessen konnte. Auf diesem Berg verweilten wir ein wenig! Einfach mal die Stille geniessen (dazu musste ich mich jedoch etwas abseits von Nils und Thomas setzen :). Klarer Sternenhimmel. Durch die heisse Luft flackernde Lichter. Wunderschön! Danach wieder der weite Weg (eine Stunde) zurück zur Wohnung und ab ins Bett.
Letztens sind wir in der Metro von einem Polizisten angesprochen worden, der früher als Soldat in der DDR stationiert war. Nicht so schön dagegen war eine Begegnung mit einem sehr alten Mann, der dann sagte “aaaah Nazi Nazi”. Aber ansonsten sind hier alle sehr nett.
Jo, gestern ja umgezogen in ne neue Wohnung. Dann aber doch nochmal in der alten geschlafen, weil wir noch kein Bettzeugs bekommen haben. Um 10:00 Uhr fängt meine Arbeit immer an. Hatte heut nicht viel zu tun. Rumsurfen eben. Habe mich bischen über WLAN (Wire1x, xsupplicant etc.) schlaugemacht. Aber ausprobieren konnte ich es eben mit meiner FreeBSD-Kiste nicht. Mittags sind wir dann Hot-Dog essen gegangen. Robert, Thomas, Karen (?) und ich. Und wir haben Bier getrunken :). Die drei sind übrigends (armenische) Arbeitskollegen von mir. Danach hab ich mir noch ne SIM-Karte für mein Handy gekauft. Jetzt warte ich auf die Systemadministratorin, wenn sie überhaupt noch kommt. Sonst geh ich in einer Stunde heim und leg mich erst mal schlafen.
Lade auch grad den Sourcecode von einem WLAN-Modem runter. 100 MB. Das wird hier 2 Stunden dauern :).
Bin gesund hier in Armenien angekommen und hab auch schon eine ganze Menge gesehen. Am Samstag abend bin ich hier in Yerevan gelandet, wurde von Ares zu meinem Appartement gebracht. Dort bin ich auf meine Mitbewohner gestossen, Nils und Thomas. Und ich habe Claudia (aus Österreich), Peter (Schweden), Fotini (Griechenland) und den Engländer kennengelernt. Wir sind gleich was essen gegangen und anschliessen noch in eine Disko-Bar. Zurück im Appartement (wir haben ein Zimmer mit 2 Betten und einer Couch, sowie Küche und Bad), musste ich feststellen, dass es abends kein fliessendes Wasser mehr gibt. Lustig! Nya, nicht ganz. Etwas gewöhnungsbedürftig.
Auf dem Sofa schlief es sich auch nicht besonders, bzw. gar nicht. Hinzu kommt die Zeitverschiebung von 3 Stunden. Sonntag früh hab ich mich Nils angeschlossen und wir sind nach Dilijan und Ijevan gereist. Zusammen mit bis zu 21 anderen Insassen in einem Minibus. Ach ja und auf der Hinfahrt hatten wir ein paar Kühe auf der “Autobahn”. Überholt wird auch im Tunnel und ich denke keiner hält sich an irgendwelche Verkehrsregeln. In Ijevan wurden wir von einem Armenier zu Kaffee und Limonade eingeladen. Danach zeigte uns sein Sohn den Skulptur-Garten. Abends waren wir wieder in Yerevan. Während der ganzen Fahrt (die immerhin 1.5 Stunden dauerte), sind wir auf einem Holzschemel (ja wirklich!) im Bus gesessen. Es war ziemlich eng und wackelig in den Kurven. Wieder zurück in Yerevan haben wir Peter’s Wohnung besichtigt, in die wir wahrscheinlich morgen umziehen werden. Dort werden wir zusammen mit bis zu 7 weiteren Leuten wohnen :). Wird bestimmt ziemlich cool werden.
Im Moment hab ich noch nichts zu tun hier. Eventuell werd ich was in C# machen. Morgen jedoch werd erst mal der Systemadministratorin helfen ein System von FreeBSD nach OpenBSD zu migrieren. Das klingt vertraut. Ein paar Leute verstehen wenigstens Englisch. Und eine sogar etwas Deutsch!
Ja endlich! Ich dachte schon ich müsste ohne Visum nach Armenien reisen. Diese kleinen Gauner (bestimmt war es die deutsche Firma die ich beauftragt habe!) haben mir gleich ein Mehrfacheinreise-Visum aufs Auge gedrückt, obwohl ich ein “einfaches” bestellt hatte. Kostet nur doppelt so viel. Aber egal. Bin froh, das ich es überhaupt so “problemlos” bekommen hab, nachdem ich mehrere Wochen lang vergeblich versucht hab jemanden in der Armenischen Botschaft ans Telefon zu bekommen (bis auf die Botschafterin, die sofort dran war, mir aber nicht weiterhelfen konnte). So, jetzt steht meiner Reise eigentlich gar nix mehr im Weg. Juhu. Nix wie weg hier… :)
Ach und lustig. Das Wappen auf dem Visum sieht dem württembergisches irgendwie ähnlich. Mit so nem Löwen drauf.
Yes, I learn armenish. But I’m still lost in the alphabet. By the way, the word in the title means “Hello” and is spoken “barew”. And to make your girl friend once and for all happy, you’d better say: Jeß kes ßirum em. Do it. Now! Okay, now I really know the two most important things for the next two months in Armenia. Hello, and I love you, hihi. Of course I’m joking (while listening to Raining in Baltimore, by Counting Crows). So girls, don’t take me too serious ;-). I fear, you don’t….
After a period of uncertainity (mostly effected by a girl :), whether I should really go to Armenia or not, I’m now so exited and can hardly wait to get into the airplane. The country is sooo beautiful. I’m soo exited about it’s culture and it’s people. I am sure they are as beautiful as the country, not only in terms of “beauty”, but also in terms of friendliness. I’m now staying one week longer as I have to, so I’m planning to travel Armenia for a few days on my own. Hm, if you look at Yerevan, you could really think, hmmm, isn’t that Tokio? Just because, you’ll see “Fuji” in the background ;-).