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Hector und die Geheimnisse der Liebe ist ein wunderschönes Buch. Es geht, wie der Titel schon sagt, um Liebe. Sowohl um Liebe als auch um Liebeskummer. Es ist nicht nur ein schöner Roman, sondern auch ein interessantes “Lehrbuch”. So erfährt man schöne Weisheiten, im Buch Kleine Blüten genannt, über die Liebe. Gegen Ende beschreibt Hector, der Psychiater, die fünf Komponenten des Liebeskummer, die er allesamt im Buch selber durchlebt:
- Sehnsucht: Zuerst vermisst man das geliebte Wesen.
- Selbstvorwürfe: Dann macht man sich Vorwürfe, was man alles falsch gemacht oder dem geliebten Wesen angetan hat.
- Zorn: Man ist wütend über dass, was einem das geliebte Wesen angetan hat, und warum es einen nicht mehr liebt.
- Selbsterniedrigung: Man fühlt sich selbst nichts mehr wert.
- Angst: Davor, nie wieder jemanden so lieben zu können bzw. so geliebt zu werden.
Natürlich gibt es auch noch die entsprechenden Komponenten der Liebe.
Die Punkte 1, 2 und 4 kann ich bestätigen. Punkt 3, Zorn, ist bei reiner Verliebtheit eher seltener der Fall. Angst, naja, vielleicht wenn man älter wird? :)